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Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr Ebenhausen
 

 
 

 

Wenn sie in Ebenhausen die Notrufnummer 112 der Feuerwehr anrufen, läuft ihr Anruf zunächst bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken in Würzburg auf. Der Beamte nimmt daraufhin ihren Notruf entgegen. Anschließend nimmt er per Standleitung Kontakt mit der Polizeiinspektion Bad Kissingen als erstauslösende Stelle im Landkreis Bad Kissingen auf.

Die Erstalarmierung erfolgt dann in der Regel auch über die Polizeiinspektion Bad Kissingen. Bei größeren Einsätzen (ab den Alarmstufen 2 und 5) wird zusätzlich die Nachalarmierungsstelle (NAST) in der Feuerwache der FF Bad Kissingen besetzt, die dann die Einsatzabwicklung und ggf. die Nachalarmierung weiterer Einsatzkräfte übernimmt.

Zu diesem Zweck verfügen beide Stellen über den sog. Sonnenburg-Alarmgeber für Einzelalarmierungen und das Computerprogramm "BASIS" (Bayerisches Alarmierungs- und Sicherheits-Informationssystem), das Alarme durch Auswahl der entsprechenden Alarmstufe automatisch an den Alarmgeber weitergibt, welcher dann die Funkalarmierung für mehrere Feuerwehren automatisch aussendet.

Technisch gesehen läuft die Funkalarmierung von Sirenen genauso wie die Funkalarmierung von Meldeempfängern ab. Bei der analogen 5-Ton-Alarmierung wird vom Alarmgeber in der alarmauslösenden Stelle ein 5-Ton-Selektivruf generiert, der jede Sirene (oder, wie in Ebenhausen, Sirenengruppe) eindeutig adressiert. Zur Vermeidung von Fehlauslösungen wird zusätzlich ein Doppelton ausgesendet. Zudem wird die 5-Ton-Folge zweimal kurz hintereinander wiederholt. Die doppelte Aussendung ist eigentlich nicht zwingend notwendig, da die Empfangsgeräte in der Regel schon nach der ersten 5-Tonfolge ansprechen, die Wiederholung erhöht vielmehr die Alarmierungssicherheit. Bei der Sirenenalarmierung ist der sogenannte Doppelton, der aus den Tönen 4 und 7 besteht, zwingend erforderlich, da die Sirene nur dann Alarm gibt, wenn nach der 5-Ton Folge der Doppelton empfangen wurde.

 

Wenn Sie sich einmal die Original 5-Ton-Folge (29070) mit Doppelton für die Feuerwehr Ebenhausen anhören möchten klicken Sie bitte auf den Sonnenburg Alarmgeber! Sonnenburg Alarmgeber

 

Die an den Sirenenstandorten installierten Fernwirkempfänger (auch Funksteuerempfänger genannt) werten, ähnlich eines Meldeempfängers, den ausgesendeten 5-Ton-Selektivruf sowie den Doppelton aus. Stimmt die Kombination mit der des Funksteuerempfängers überein, wird über einen Taktgenerator der Strom des Sirenenmotors entsprechend der Sirenensignale ein und ausgeschaltet.

Die zweite Möglichkeit ist die Auslösung der Sirene über die beiden Handdruckmelder, besser bekannt als "Feuermelder" am Feuerwehrgerätehaus in der Bahnhofstraße. Sie sind nach DIN 14 654 in einem roten, voll schutzisolierten Kunststoffgehäuse eingebaut. Der Druckknopf ist mit einer dünnwandigen einschlagbaren Glasscheibe vor versehentlichem Betätigen geschützt.

Sobald ein Alarm im Feuerwehrgerätehaus eingeht, schaltet sich eine rote Warnblitzlampe ein, welche an der Vorderseite des Gebäudes montiert ist. Weiterhin gibt ein elektronischer Schlüsselsafe für 10 Minuten den Schlüssel für die Tore der Fahrzeughallen frei, so dass die Einsatzkraft, die das Gerätehaus als erste erreicht, Zugang zu diesem hat und nicht erst auf den Kommandanten oder einen Gruppenführer mit Schlüssel warten muss. Zusätzlich schaltet sich bei nächtlichen Einsätzen bei einer Alarmierung automatisch die gesamte Beleuchtung in den Fahrzeughallen ein und die Torausfahrten sowie alle Parkplätze vor und hinter dem Gerätehaus werden zur Sicherheit der ankommenden Einsatzkräfte mit Flutlichtstrahlern ausgeleuchtet. Das gesamte System wird über eine integrierte Zeitschaltuhr gesteuert, damit sich die Beleuchtung nicht unnötigerweise auch bei der Probealarmierung einschaltet.

 

 

 

 

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